Die Region rund um die mittelalterliche Brau- und Bezirksstadt Freistadt liegt im Herzen des Mühlviertels und umfasst 16 Mitgliedsgemeinden. Die zauberhafte Urlaubsregion nördlich der Landeshauptstadt Linz – uraltes Land – unbehauen, wie der hier heimische Granit, von unaufdringlicher Schönheit und mit unverfälschtem Leben in den Märkten und Dörfern. Und doch in hohem Maß Kulturland, wie es anderswo kaum zu finden ist. Wer in der Region Freistadt im Mühlviertel seine Tage verbringt, wird die wahren Dinge des Lebens zu schätzen lernen.

3-Tage-Reise, 1. bis 3. September 2016
  • Busreise
  • 2 x Übernachtung im 4-Sterne-Hotel Goldener Hirsch in Freistadt
  • 2 x Frühstück
  • 2 x Abendessen
  • 1 x Mittagessen in Form einer Mostjause
  • Eintritt mit Besichtigung Färbermuseum
  • Schmiedevorführung im Thurytal
  • Geführter Rundgang in Freistadt inkl. 2 Bierproben
  • Örtliche Reiseleitung für den Ausflug Gotikstraße mit Besichtigungen Schloss Weinberg sowie die im Programm angeführten Kirchen
  • Eintritt Kefermarkt Altar
  • Besuch Pferdeeisenbahnmuseum
  • Nostalgiefahrt Pferdeeisenbahn (0,5 km)
  • Besichtigung Mostmuseum
  • Peter-Bus Reisebegleitung

Preis p.P. im DZ  € 284,-

Einzelzimmerzuschlag € 24,-

REISEVERLAUF
3-Tage-Reise, HP

1. Tag Vom alten Handwerk im Mühlviertel
Im “Färberhaus” in Gutau, in dem heute das Färbermuseum eingerichtet ist, wurde noch bis 1968 gefärbt und der Blaudruck hergestellt. Bei Ihrer Führung erfahren Sie, wie die weißen Muster mittels “Modeln” und “Papp” entstehen und hören über Generationen erzählte Anekdoten. Viele geläufige Redewendungen stammen aus der Färberei. “In die Mangel genommen” werden Sie heute bestimmt nicht, allerdings können Sie das Herzstück des Färbermuseums, die “Färbermangel” bei der Arbeit beobachten. Der Mühlviertler Blaudruck wurde 2015 in die Liste der UNESCO “Immaterielles Kulturerbe” aufgenommen. Am Nachmittag erreichen Sie die mittelalterliche Braustadt Freistadt, die mit Ihrem Charme und den städtischen Vorzügen einer Bezirkshauptstadt die Herzen ihrer Besucher gewinnt. Sie besuchen die Schmiede im Thurytal. Der Spaziergang entlang der Aist nimmt etwa 20 Minuten in Anspruch. Der Weg ist eben und ohne Steigung. Einst hallten durch das Tal die Hämmer der Hammerschmieden der Familie Thury, angetrieben von rauschenden Wasserrädern. Bäuerliches und handwerkliches Gerät, vor allem aber Sicheln und Sensen, verpackt in schweren Transportfässern, waren begehrte Produkte bis weit über die Grenzen hinaus. Bei einer Schmiedevorführung erfahren Sie mehr über das Handwerk und über die frühere Zeit, als die industrielle Massenfertigung den Hammerwerken im Thurytal den Todesstoß versetzte. Am Abend werden Sie im 4-Sterne-Hotel Goldener Hirsch erwartet.

2. Tag Gotikstraße – Mittelalter im Mühlviertel
Am Vormittag entdecken Sie Freistadt bei einem geführten Rundgang. Umschlossen von den Stadtmauern und-toren bietet die zum größten Teil denkmalgeschützte Altstadt ein breites Spektrum an Sehenswürdigkeiten. Auf dem Spaziergang durch die Altstadt lassen sich so manche verborgene Schätze entdecken: zahlreiche Arkadenhöfe und Durchgänge, die künstlerisch gestalteten Zunftzeichen oder die liebevoll renovierten und restaurierten Fassaden aus den verschiedenen Epochen nehmen Sie mit auf eine spannende und abwechslungsreiche Entdeckungsreise durch die Jahrhunderte. Mit dem Bus fahren Sie nach Kefermarkt, wo sich eine Einkehr zum Mittagessen im Gasthof der Schlossbrauerei herrlich anbietet. Am Nachmittag besichtigen Sie den Innenhof und die Außenanlage von Schloss Weinberg. Auf Ihrer Entdeckungsreise entlang der Gotikstraße besuchen Sie die Kirchen in Kefermarkt, Waldburg und Reichenthal. Das markanteste Gebäude ist die imposante Pfarrkirche Sankt Bartholomäus aus dem 19. Jahrhundert. Als größte Pfarrkirche des Mühlviertels heißt sie auch “Mühlviertler Dom”. Einzigartig und unbedingt sehenswert ist die 7-Todsünden-Kanzel. Alle sieben Todsünden winden sich als Unterbau unter der Kanzel.

3. Tag Fahrt mit der Pferdeeisenbahn
Nach dem Frühstück fahren Sie mit dem Bus nach Kerschbaum, um eine Fahrt mit der Pferdeeisenbahn zu unternehmen. Bei der Revitalisierung wurde besonderer Wert auf die historischen Grundlagen gelegt, und so ist Ihre heutige Nostalgiefahrt eine Zeitreise in das Biedermeier. Die Fahrtstrecke hin und retour entlang des originalgetreu nachgebauten Trassenstückes ist äußerst kurz, jedoch geht es mehr darum, den Besuchern die Möglichkeit zu geben die früheren Zeiten nachempfinden zu können. In den ehemaligen Gewölbestallungen des Pferdebahnhofes ist heute das Pferdeeisenbahn-Museum untergebracht, das Sie im Anschluss auch besuchen. Weiterfahrt nach Trosseldorf zu einer Oberösterreichischen Mostschänke. Sie besichtigen das einzige Mostmuseum im Mühlviertel und kehren zum Mittagessen in Form einer Mostjause ein. Am Nachmittag treten Sie Ihre Heimreise nach Wien an.

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